Über viele Jahre habe ich digitale Produkte für sehr unterschiedliche Bereiche konzipiert – von Medien, Mobilität und Handel über Gesundheitswesen und Bildung bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Die Branchen wechseln, aber die zentrale Frage bleibt erstaunlich ähnlich: Wie kann aus einer komplizierten Situation ein Produkt entstehen, das Menschen verständlich, zuverlässig und selbstverständlich nutzen können?
Heute verbinde ich diese Erfahrung mit den Möglichkeiten moderner KI. Für mich hat sich dadurch nicht alles verändert. Die Werkzeuge sind neu, der Ausgangspunkt bleibt der Mensch. KI kann Wissen zugänglich machen, Varianten schneller prüfen, technische Umsetzung unterstützen und neue Produktformen ermöglichen. Aber sie ersetzt nicht die Verantwortung dafür, welches Problem gelöst werden soll, für wen es gelöst wird und welche Folgen eine Entscheidung hat.
Ich arbeite besonders gern dort, wo Themen zunächst unübersichtlich wirken. Komplexität ist für mich wie ein Wollknäuel. Ich suche den Anfang des Fadens, entwirre Zusammenhänge Schritt für Schritt und entwickle daraus eine Richtung, die für Nutzer, Organisation und Technik tragfähig ist.



